GartenBaumschule & Landschaftsbau Kreiser
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Bei GartenBaumschule & Landschaftsbau Kreiser bei Dresden finden Sie eine große Auswahl an Pflanzen, Gartenzubehör und mehr.

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Robinia pseudoacacia – Baum des Jahres 2020

Die Gewöhnliche Robinie kam um 1630 nach Europa. Heute gehört die Robinie neben

Eukalypten und Pappeln zu den weltweit meistgepflanzten Bäumen. In China und Südkorea

wachsen heute mehr Robinien als in ihrer Heimat, den USA. Die bei ihrer Entdeckung

zunächst für eine Akazienart gehaltene Robinie läuft auch heute noch gelegentlich unter den

Namen Akazie oder Scheinakazie oder Falsche Akazie. Tatsächlich gibt es eine ganze

Reihe von Ähnlichkeiten mit nordafrikanischen Akazien. Und so war es wohl auch seine

dekorative, exotisch wirkende Erscheinung, die diesen Baum in Europa zu einem begehrten

Objekt in den Park- und Gartenanlagen von Adel und reich gewordenem Bürgertum machte:

Auffällig sind seine zarten Fiederblätter, seine grobe, tief gefurchte Borke, seine hängenden

weißen und süßlich duftenden Blütentrauben und seine nicht selten bizarr verzweigte Krone.

Auch als Alleebaum war die Robinie schon bald gern gesehen. In Deutschland wurden die

ersten Robinien 1670 gepflanzt, und zwar zwei Exemplare im barocken Lustgarten des

Berliner Stadtschlosses. Wie viele Pflanzen in der Familie der Hülsenfrüchtler enthält auch

die Robinie toxische Lektine. Für uns Menschen sind besonders die Rinde, aber auch die

reifen Samen und Blätter giftig. Allein die Blüten der Robinien sind nicht giftig – im Gegenteil:

Die stark duftenden Blütentrauben lassen sich – ähnlich wie die Blütenstände des Holunders

– in Pfannkuchenteig getaucht und in heißem Öl ausgebacken – in delikates Naschwerk

verwandeln. Mit wässrigen Auszügen aus den Blüten lassen sich Limonaden und Gelees

aromatisieren. Bienen produzieren einen hellen, klaren, milden und dank des hohen

Fruktosegehalts über Jahre nicht kristallisierenden Honig. Meist wird er unter dem

irreführenden Namen Akazienhonig vermarktet. Mehr als die Hälfte des im robinienreichen

Brandenburg geernteten Honigs stammt in guten Jahren von Robinien

Rutenhirse - Stauden des Jahres 2020

Die Staude des Jahres 2020, Panicum, passt zum aktuellen Gräsertrend. Sie ist pflegeleicht,

vielseitig und robust. Rutenhirsen sind zudem gestalterisch sehr anpassungsfähig. Als

sogenannte Late-Season-Grasses entwickeln sie sich im Frühjahr etwas langsamer und

blühen erst im Juli/August, sehen dann dafür aber umso prächtiger aus. Die mal straff

aufrecht wachsenden, mal sanft übergeneigten Halme sind je nach Sorte grün, graublau

oder glänzen schon ab dem Frühsommer mit attraktiven roten Spitzen. Zur Farbenvielfalt der

Halme gesellen sich die Gräserblüten, die wie zarte Schleier über und zwischen den scharf

umrissenen Konturen der Blatthorste schweben. Im Herbst warten schließlich zahlreiche

Sorten mit einer herrlichen Herbstfärbung zwischen leuchtendem Gelb und glühendem Rot

auf. Panicum passt zu Scheinsonnenhut (Echinacea), Prachtscharte (Liatris) und

Indigolupine (Baptisia), aber auch in klassische Staudenrabatten. Zum Beispiel zu Stauden

Pfingstrosen (Paeonia lactiflora), zu Astern oder zu Herbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum

indicum). Einzige Standortvoraussetzung ist volle Sonne. Die meisten Gartensorten gehören

der Art Panicum virgatum an und gedeihen auf allen mäßig trockenen bis frischen Böden.

Für sehr leichte, sandige Böden und an Straßenrändern, wo viele Pflanzen unter

Streusalzeinträgen leiden, eignet sich die Bittere Rutenhirse (Panicum amarum) ‘Dewey Blue` besonders gut

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